BEST AGER SOCIETY ÖSTERREICH
                                              Best Ager - Best Times - what else......!?       

 

 

Der Begriff Altersdiskriminierung bezeichnet eine soziale und ökonomische Benachteiligung von Personen oder Gruppen aufgrund ihres Lebensalters.
Den Betroffenen wird es im Falle einer Diskriminierung erschwert, in angemessener Weise am Arbeitsleben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Meist ist die Diskriminierung (angeblich) alter Menschen gemeint.

Von Altersdiskriminierung wird gelegentlich auch dann gesprochen, wenn eine Begünstigung nur Angehörigen bestimmter Altersjahrgänge gewährt wird, sofern diejenigen, die nicht zu diesen Jahrgängen gehören, die Begründung für die Begünstigung nicht akzeptieren und sie als „willkürlich“ bewerten.
Die Diskriminierung aufgrund des Alters wird auch als eine Besonderheit westlicher Gesellschaften beschrieben. Dabei wird etwa moniert, hier zähle nur, wer seine Arbeitskraft noch verkaufen könne oder wenigstens als Konsument etwas zu bieten habe. Ältere Erwachsene erscheinen als finanzielle Belastung, während junge Menschen als Investition in die Zukunft angesehen werden.
Im Bereich der Medien ist eine starke Gewichtung der Jugend, physischer Attraktivität und Sexualität zu beobachten, während ältere Menschen viel eher ignoriert oder negativ dargestellt werden. Als rein trendbestimmt kann beispielsweise das bis heute weitgehend fehlende Angebot an einfachen und benutzerfreundlichen, für ältere Benutzer konzipierten elektronischen Geräten betrachtet werden.

Eine wichtige Rolle bei der Altersdiskriminierung spielt der Mythos der „werberelevanten Zielgruppen“: Traditionell gehören die 14- bis 49-Jährigen zu diesen Gruppen. Fernseh- und Konsumgewohnheiten älterer Jahrgänge gelten in der Werbebranche als vernachlässigbar. Tatsächlich ist aber in Österreich in keiner Altersgruppe die durchschnittliche Kaufkraft pro Person höher als bei den 50- bis 59-Jährigen.





Viele Menschen nähern sich dem Alter mit Furcht. Was unter anderen Bedingungen als ein natürlicher Prozess angesehen werden könnte, wird unter den Bedingungen des Jugendwahns als soziales Problem bewertet. Ageism widerspiegelt eine tief sitzende Unsicherheit bei jungen und im mittleren Alter stehenden Menschen gegenüber Realitäten wie dem Älterwerden an sich, der möglichen Invalidität, dem Gefühl der Macht- und Nutzlosigkeit sowie letztlich der Annäherung an den Tod. Personen, die von ihrem physischen Auftreten abhängig sind, erfahren im Alter einen Verlust an Selbstachtung.

Die Altersverleugnung ist daher ein Abwehrmechanismus, mit dem die negativen Eigenschaften, die Senioren zugeschrieben werden, verdrängt werden sollen.Zu diesen negativen Eigenschaften zählen unter anderem Kindlichkeit, Entscheidungsunfähigkeit, Unattraktivität, Unselbständigkeit, Einsamkeit und Verbitterung. In der öffentlichen Wahrnehmung wird das Bild alter Menschen geprägt durch diejenigen Menschen, die sozial isoliert in Seniorenheimen leben.

Von den Betroffenen werden tatsächliche Umstände oft schöngefärbt.

Wir werden uns verstärkt an die Öffentlichkeit wenden mit Behörden Kontakt suchen ( z.B Gleichbehandlungsanwaltschaft ) und vor allem immer wieder betroffene Menschen in diesem Land ansprechen.

Bei konkreten Hinweisen bei Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz ersuchen wir um Kontaktaufnahme.




E-Mail
Anruf
Infos